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Grundlagen

Angebot schreiben: Aufbau, Muster und Beispiel

So schreiben Sie ein Angebot, das überzeugt: Aufbau, Mustertexte für Anschreiben und Schluss, Bindefrist, Kleinunternehmer-Hinweis und Nachfassen.

Redaktion MakePaperwork·Aktualisiert am ·3 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Der Aufbau eines Angebots
  2. Muster: Anschreiben und Schlusssatz
  3. Verbindlich oder unverbindlich?
  4. Angebot als Kleinunternehmer
  5. Häufige Fehler
  6. Nachfassen und Annahme
  7. Angebot jetzt erstellen

Ein gutes Angebot beantwortet alle Fragen des Kunden, bevor er sie stellt: Was bekomme ich, was kostet es, bis wann gilt der Preis und wie sage ich zu? Dieser Ratgeber zeigt den Aufbau Schritt für Schritt, mit Mustertexten zum Übernehmen.

Der Aufbau eines Angebots

  • Briefkopf: Ihr Name oder Firmenname, Anschrift, Kontakt, Steuernummer oder USt-IdNr.
  • Empfänger: Name und Anschrift des Kunden, bei Firmen mit Ansprechpartner.
  • Angebotsnummer und Datum, damit Sie die Antwort des Kunden zuordnen können.
  • Betreff: zum Beispiel „Angebot Nr. 2026-014 für die Renovierung des Badezimmers“.
  • Kurzes Anschreiben: ein bis drei Sätze, die auf die Anfrage Bezug nehmen.
  • Positionen: jede Leistung mit Menge, Einheit, Einzelpreis und Gesamtpreis.
  • Summen: Nettobetrag, Umsatzsteuer und Gesamtbetrag, gegebenenfalls Rabatte.
  • Bindefrist: bis wann das Angebot gilt.
  • Bedingungen: Liefer- oder Ausführungszeit, Zahlungsbedingungen, Anzahlung.
  • Schlusssatz und Annahme: wie der Kunde zusagt, zum Beispiel per Unterschrift.
Beispiel, erstellt mit dem Angebotsgenerator

Muster: Anschreiben und Schlusssatz

Ein Angebot braucht keinen langen Brief. Diese Formulierungen können Sie direkt übernehmen und anpassen:

Verbindlich oder unverbindlich?

Nach § 145 BGB sind Sie an ein Angebot gebunden, sobald es beim Kunden ankommt. Nimmt er innerhalb der Frist an, kommt der Vertrag zustande. Deshalb gehört in jedes verbindliche Angebot eine Bindefrist, sonst gilt nur eine „angemessene“ Zeit, über die man streiten kann.

Wollen Sie sich noch nicht festlegen, kennzeichnen Sie das Angebot als „freibleibend“ oder „unverbindlich“. Dann ist es rechtlich eine Einladung an den Kunden, selbst zu bestellen, und Sie können Preise oder Mengen noch ändern. Für Leistungen mit vielen Unbekannten passt oft ein Kostenvoranschlag besser.

Angebot als Kleinunternehmer

Wenn Sie die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG nutzen, weisen Sie keine Umsatzsteuer aus und schreiben einen Hinweis auf das Angebot:

Im Generator setzen Sie dazu den Steuersatz auf 0 und tragen den Satz unter Hinweise ein. Denselben Hinweis brauchen Sie später auf der Rechnung.

Häufige Fehler

  • Keine Bindefrist: Der Kunde sagt nach drei Monaten zu, Ihre Kosten sind inzwischen gestiegen.
  • Ungenaue Positionen: „Malerarbeiten pauschal“ führt zu Streit darüber, was enthalten war. Nennen Sie Flächen, Stückzahlen oder Stunden.
  • Netto und brutto vermischt: Privatkunden erwarten Bruttopreise, Firmenkunden rechnen netto. Zeigen Sie beides in den Summen.
  • Keine klare Annahme: Schreiben Sie, wie der Kunde zusagt, sonst fehlt Ihnen später der Nachweis.

Nachfassen und Annahme

Kommt nach drei bis sieben Tagen keine Antwort, fassen Sie kurz nach: „Konnten Sie unser Angebot vom 5. März schon prüfen? Gerne beantworte ich offene Fragen.“ Ein höfliches Nachfassen kurz vor Ablauf der Bindefrist bringt oft die Entscheidung.

Nimmt der Kunde an, bestätigen Sie den Auftrag mit einer Auftragsbestätigung und stellen nach der Leistung die Rechnung. In unserem Generator öffnen Sie dazu das Angebot und wählen „Umwandeln in“: Alle Positionen werden übernommen.

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Nennen Sie Ihrem Kunden einen Festpreis, bevor er zusagt.

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Lieber eine leere Vorlage zum Ausdrucken? Die Angebotsvorlage gibt es als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.